Drogenprävention - Sucht vorbeugen

Zuletzt aktualisiert: 02 März 2019

Drogen und Sucht können das eigene Kind nicht betreffen? Die Statistik spricht eine andere Sprache - die meisten Jugendlichen haben vor dem 13. Lebensjahr ihre erste Erfahrung gemacht. Das CBG bietet ein effektives Drogenpräventionskonzept...

Drogenpräventionskonzept des Cornelius-Burgh-Gymnasiums

  • Zielgruppe?  alle Schülerinnen und Schüler der 8. Jahrgangstufe
  • Warum gerade die 8. Jahrgangsstufe?  statistisch nachweislich erste Erfahrungen mit Drogen Strafmündigkeit mit 14. Jahren, d.h. ihr Verhalten hat jetzt bereits Auswirkungen auf die spätere Berufswahl (über die Eintragungen im polizeilichen Führungszeugnis) und auf den Erwerb des Führerscheins

Das Drogenpräventionskonzept des CBG basiert darauf, unsere Schülerinnen und Schüler durch Sensibilisierung und Aufklärung stark zu machen und auch ihren Eltern eine vielseitige Informationsplattform zu bieten...

Es finden zweistündige Schülerseminare statt, die durch Herrn Kriminalhauptkommissar Jürgen Heitzer (Kreispolizeibehörde Heinsberg, Kommissariat Vorbeugung) für die 8. Klassen durchgeführt werden.

Nach diesen Seminaren mit überwiegend sachlichem Schwerpunkt wird durch die Theateraufführung „Bis ans Limit“ des Niederrhein Theaters auch die psychische/emotionale Komponente berücksichtigt. Dieses Jugendtheaterstück zum Thema Alkoholmissbrauch macht eindringlich und lebensnah Bedingungen einer Sucht begreiflich und schildert deren Verlauf bis hin zum Neubeginn nach der Entzugsklinik.

 

Bild: Nachbesprechung im Anschluss an das Theaterstück Bis ans Limit mit Michael Koenen (Schauspieler/Theaterleitung) und Florian Tröger (Schauspieler)

 

Dankenswerterweise übernahm und unternimmt auch in Zukunft der Förderverein des CBGs die Kosten von 700,-€.
In der anschließenden moderierten Fragerunde mit den Schauspielern können sich die Schüler/innen erneut intensiv mit der Thematik auseinandersetzen.

Im Anschluss an diese Schülerveranstaltungen findet der Elterninformationsabend mit dem Schwerpunktthema Alkohol statt, in dem auch illegale Drogen (Aussehen, Geruch, Anwendungs- und Wirkungsweise) vorgestellt werden.

Diese interessante Fortbildungsveranstaltung soll u.a. ebenfalls befähigen frühzeitig Anzeichen von Drogenmissbrauch zu erkennen und wird sehr abwechslungsreich durch die Experten Herrn Heitzer und Herrn Markus Wilmer (Suchtprophylaxe, Kreisgesundheitsamt) gestaltet.
Beide stehen den Eltern und Erziehungsberechtigten anschließend in einer Austausch- und Fragerunde zur Verfügung.

 

(KFi)