Chemie-AG des CBG erfolgreich in Deutschlands bekanntestem Nachwuchswettbewerb „Jugend forscht“

Zuletzt aktualisiert: 09 März 2021

Die Chemie AG des Erkelenzer Cornelius-Burgh-Gymnasiums unter der Leitung von Klaus Winkens kann seit ihrem zwölfjährigen Bestehen auf viele beachtliche Erfolge bei dem Jugendwettbewerb „Jugend Forscht“ zurückblicken. In den letzten elf Jahren der Chemie AG nahmen die Schülerinnen und Schüler sowohl auf der Regional-, Landes- wie auch auf der Bundeswettbewerbsebene mit ihren Arbeiten aus den Bereichen Chemie, Biologie, Physik, Geo- und Raumwissenschaften teil. Auch dieses Jahr waren die Schülerinnen und Schüler der Chemie AG wieder erfolgreich...

Foto links: Chemie AG des Cornelius- Burgh-Gymnasiums unter der Leitung von Klaus Winkens, v.l. Joel Esser, Tom von der Forst, Nina Salifoski, Caitlin Liffers, Fabian Schwarz, Sophie Karaskiwiecz, Anna Kämpfer, Leon Bewersdorff, Betreuer Klaus Winkens, Julia Holten

In Deutschlands bekanntestem Nachwuchswettbewerb konnten Nina Salifoski, Julia Holten und Fabian Schwarz die Jury des Regionalwettbewerbs Niederrhein mit Ihren Projekten und den dazugehörigen Präsentationen überzeugen.

Das Motto des diesjährigen Wettkampfes lautete „Lass Zukunft da“, unter dem 252 teilnehmende Schülerinnen und Schüler 42 Juroren im Rahmen des Regionalwettbewerbs 2021 in Krefeld vom 23. Bis zum 24. Februar ihre 142 zugelassenen Projektarbeiten präsentierten. Musste der Wettbewerb im Vorjahr noch coronabedingt abgebrochen werden, wurde dieses Jahr der bundesweit größte Regionalwettbewerb von Jugend forscht digital ausgerichtet. Trotz der Anstrengungen die sich aus der virtuellen Umsetzung des Regionalwettbewerbs ergaben, nahmen dieses Jahr Jungforscher zwischen 9 und 19 Jahren aus insgesamt 33 Schulen aus Krefeld, Mönchengladbach und den Kreisen Heinsberg, Kleve, Neuss, Wesel und Viersen teil. Während Jugendliche ab 15 Jahren in der Sparte „Jugend forscht“ starteten, traten jüngere Teilnehmerinnen und Teilnehmer ab Klasse vier in der Juniorensparte „Schüler experimentieren“ an.

Bis zum 30. November 2020 hatten die MINT-begeisterten Schülerinnen und Schüler Zeit sich mit ihrer Anmeldung auf ein Forschungsthema festzulegen. Das Thema konnte dabei je nach Interesse frei gewählt werden, musste aber in eines der sieben Jugend forscht -Fachgebiete passen. So standen wie jedes Jahr die Kategorien Arbeitswelt, Biologie, Chemie, Geo- und Raumwissenschaften, Mathematik/Informatik, Physik sowie Technik zur Auswahl. Bis Anfang Januar 2021 wurde dann in der Chemie AG des Cornelius – Burgh – Gymnasiums geforscht, getüftelt und experimentiert, damit von den Schülerinnen und Schüler eine schriftliche Ausarbeitung ihres Forschungsprojekts fristgerecht bei der Jury eingereicht werden konnte. Auf diese Weise ermunterte die Teilnahme an dem bundesweiten Nachwuchswettbewerb „Jugend forscht“ die Jungforscher, sich einer wissenschaftlichen Herausforderung zu stellen und sich mit Neugier sowie Erfindungsreichtum ein Spezialgebiet experimentell zu erarbeiten.

In der Projektarbeit „Anthocyane - faszinierende Indikatoren für den pH-Wert. Kann Rotwein als Indikator genutzt werden?“ von Nina Salifoski, mit der sie den 3. Platz des diesjährigen Wettbewerbs im Bereich Chemie belegte, wurde das Verhalten des Malvidin-3-glucosid als Hauptbestandteil der Rotweinfarbe mittels Spektralphotometrie der Farbänderungen bei verschiedenen pH-Werten untersucht.

Julia Holten erreichte dagegen in derselben Kategorie den 2. Platz. In ihrer Projektarbeit mit dem Thema „Wie kommt das Aroma in die Frucht? - Chemisches Gleichgewicht und die Synthese von naturidentischen Fruchtsäureester“ wurden experimentell die Gleichgewichtskonstanten zur Säurekatalysierten Veresterung und Ester Hydrolyse ermittelt.

In der Juniorensparte des Wettbewerbs „Jugend forscht“ wurde von der Jury an Fabian Schwarz der erste Platz für die Projektarbeit „Mineralwasser und Sprudelwasser -  Vielfalt unserer Natur“ verliehen.  In seiner Projektarbeit wurde Kohlensäure, eine Säure, die man trinken kann, durch Titration ermittelt. Der Mineralstoffgehalt von selbst gemachtem Sprudelwasser wurde von Fabian Schwarz im Rahmen einer Analyse mit einem handelsüblichen Mineralwasser verglichen. Dieser erste Platz in Krefeld bietet Fabian Schwarz nun die Möglichkeit sein Projekt beim Landeswettbewerb „Schüler experimentieren“ 2021 am 7./8. Mai in Essen vorzustellen.

Für die Regionalsieger des niederrheinischen Wettbewerbs „Jugend forscht“, in der Altersklasse 15 bis 21 Jahre geht es ebenfalls weiter. Der Landeswettbewerb „Jugend forscht“ findet vom 22.-24. März bei Bayer in Leverkusen statt, während die Landessieger dann im Bundeswettbewerb Ende Mai in Heilbronn antreten.

Fabian Schwarz

Julia Holten

 

(Kpr)