Rückblick: Wir sammelten für Unicef

Zuletzt aktualisiert: 13 August 2019

Für das Kinderhilfswerk Unicef waren wir im vergangenen Schuljahr besonders aktiv. 80 Schülerinnen und Schüler sammelten Spenden. Unser Projekt soll fortgesetzt werden...

Wie Kinder aus einem wohlhabenden Land anderen Kindern, die in Not leben, helfen können, zeigten 80 Schüler des Cornelius-Burgh-Gymnasiums. Unter der Leitung von Astrid Lowis-Auth sammelten sie innerhalb von vier Wochen 1400 Euro an Spenden für das Kinderhilfswerk Unicef. Das Projekt lief unter dem Namen „Lesen für Unicef“ und funktionierte ähnlich wie eine Sponsorenwanderung, nur dass die Kinder nicht pro gewanderten Kilometer eine bestimmte Summe gespendet bekamen, sondern pro gelesene Seite.

Schüler aus der sechsten, achten und neunten Klasse suchten sich Sponsoren und ein Buch ihrer Wahl. Die Geldgeber setzten einen Betrag fest, den sie pro gelesene Seite spenden wollten. Die Aufgabe der Kinder war es nun, zu lesen, dies zu dokumentieren und das Geld einzusammeln. Im Durchschnitt wurden 50 Seiten gelesen und zwischen fünf und 200 Euro an Spenden gesammelt. Es blieb den Schülern überlassen, ob sie zu Hause, im Bus oder in der Schule lasen. Jetzt fand die symbolische Scheckübergabe statt, zu der Reimund Esser und Karin Böhm von der Unicef-Arbeitsgruppe Mönchengladbach gekommen waren. Dabei nutzten die Kinder die Möglichkeit, Fragen zu stellen und zu erfahren, was mit ihrem Geld passieren wird.

Die beiden Ehrenamtlichen erzählten von ihrer Arbeit und vergangenen Aktionen, und sie gingen auf aktuelle Geschehnisse wie den Taifun in Mosambik ein, bei dem Unicef schnell vor Ort war, um zu helfen. Außerdem berichteten sie, dass das gespendete Geld in das von Unicef erstellte Bildungsprojekt „Let us learn“ fließen wird. Durch dieses werden Schulen in Madagaskar gefördert, und es wird dort für eine bessere Ausstattung der Klassenräume gesorgt.

Reimund Esser machte deutlich, dass er stolz auf das Erreichte der Erkelenzer Schüler ist und dass sie sich sicher sein können, dass ihr Geld an den richtigen Stellen eingesetzt wird. Astrid Lowis-Auth bezeichnete das Projekt als so erfolgreich, dass sie es im nächsten Schuljahr wiederholen möchte.

(Bild- und Textquelle: RP online)