Jugend debattiert

Das CBG fördert seine Schülerinnen und Schüler, indem diese regelmäßig die Möglichkeit bekommen, beim bundesweiten Wettbewerb "Jugend debattiert" dabei zu sein...

Einführung
Die Schule ist der klassische Ort sprachlicher Bildung, zu der auch die Rhetorik gehört. Die Kunst eine gute Rede zu halten ist eine Aufgabe, die Talent, Übung und Unterricht verlangt.
Rhetorik ist also erlernbar.
Deshalb hat sich das CBG seit 2004 „Jugend debattiert“ angeschlossen, einem Projekt der Hertie-Stiftung unter der Schirmherrschaft des Bundespräsidenten und der Kultusministerien der Länder.
Das Projekt trägt dazu bei die Bereitschaft und die Fähigkeit junger Menschen zu fördern, sich gesellschaftlich und politisch zu engagieren.

Das Debattieren ist eine besonders reizvolle Art der rhetorischen Auseinandersetzung. Gesellschaftlich interessante Themen in Pro – und Contra – Wortwechseln zu erläutern, die sie betreffenden Bedenken abzuwägen und zu verbindlichen Entscheidungen zu gelangen, gehört zur Königsdisziplin der Sprachkunst.

Durchführung am CBG
Im Jahrgang 9 ist das Debattieren im Rahmen des Unterrichtsthemas „Erörterung“ fest im Curriculum des Deutschunterrichtes verankert. Alle hier betroffenen Lehrer haben vorab eine Fortbildung absolviert, um die entsprechende Qualifizierung für die Durchführung des Formates, das Training und den Wettbewerb für die Schüler zu gewährleisten.
Für die Schüler liegen die Vorteile in der Verbesserung ihres Gesprächsverhaltens. Man lernt das Thema zu treffen, zum Punkt zu kommen, Gründe für die eigene Sicht zu nennen und die Gegengründe zu prüfen. Mit einer gezielten Vorbereitung erhält man Einblick in aktuelle Themen, kann zu ihnen Stellung nehmen, hält gegensätzliche Standpunkte aus und lernt Konflikte sprachlich zu lösen.
Der Nutzen für unsere Schüler im Rahmen des eigenverantwortlichen Lernens liegt auf der Hand: in Referaten, bei mündlichen Prüfungen und Präsentationen mit Medieneinsatz ist man im Vorteil, wenn man frei und zusammenhängend reden kann bzw. den Aufbau und die klare Struktur eines Textes schriftlich verfasst.

Wettbewerbsebene
In den Klassen werden die beiden besten Debattanden im Rahmen eines Klassenentscheides im Hinblick auf die Kriterien Sachkenntnis – Ausdrucksvermögen – Gesprächsfähigkeit und Überzeugungskraft gesucht. Die Klassenbesten treten dann beim Schulwettbewerb gegeneinander an und eine qualifizierte Jury aus Lehrern und Schülern ermittelt die beiden Schulsieger. Diese wiederum vertreten dann beim Regionalwettbewerb das CBG gegen die anderen Schulsieger des Regionalverbundes Heinsberg/Aachen. Dann folgen weitere Wettbewerbe auf Landesebene bis zum Bundesfinale in Berlin.

Aktuelles
2016 wurde beim Schulwettbewerb in zwei Qualifikationsrunden die Frage debattiert:
„Soll der Samstagsunterricht wieder eingeführt werden?“
Die vier Finalisten (Rachel-Sophie Königs 9a/Josefine Jacobs 9b/ Alexander Lukas/9b und Julia Peeß/9c ) beschäftigten sich mit der Frage: „ Soll eine Helmpflicht für Radfahrer im Straßenverkehr eingeführt werden?“
Als Siegerinnen vertraten Josefine und Rachel-Sophie das CBG beim Regionalentscheid am 18.03.16 in Aachen. Beide Schülerinnen erwiesen sich als absolut konkurrenzfähig.Dabei gelang Josefine mit überzeugenden Argumenten zu den Themen „ Soll es ein Mindestgewicht für minderjährige Models geben“ und „Sollen Eltern dazu verpflichtet werden die Computernutzung ihrer Kinder zu kontrollieren“ ein toller Erfolg durch ihren ersten Platz, der sie am 29.04.16 zur Landesqualifikation nach Oberhausen gebracht hätte
Leider konnte sie dort krankheitsbedingt ihr Können nicht unter Beweis stellen.
Wir rechnen fest damit unsere diesjährigen Schulsiegerinnen 2017 im Wettbewerb der Sekundarstufe II wiederzusehen!