3 Berufs- und Studienorientierung in der Sekundarstufe I

Zuletzt aktualisiert: 02 Oktober 2017

3.1 Berufsorientierung und Fachunterricht

In den Klassen 5 bis 8 arbeiten SuS an Unterrichtsinhalten, die immer wieder auch Bezüge zur Arbeit und Berufswelt haben. Dies sind zum Beispiel die „Arbeitsteilung in der Antike" im Geschichtsunterricht, das Problem der „Kinderarbeit in Entwicklungsländern" in Erdkunde, die „Zinsrechnung" am Beispiel des Kreditwesens in der Mathematik u.v.a.m.

In der Jahrgangstufe 8 wird den SuS das Portfolioinstrument durch den StuBO vorgestellt sowie dessen Handhabung vermittelt. Dabei werden Fragen zu den jeweiligen Phasen der Studien- und Berufswahl beantwortet.

Eine fachliche Differenzierung berufs- und studienorientierender Inhalte findet in der Klasse 9 in den Fächern Deutsch, Englisch und Politik statt. In diesem Rahmen werden neben der Beratung durch die StuBOS auch außerschulische Informations- und Beratungsangebote, in erster Linie seitens der Bundesagentur für Arbeit und dem Kooperationspartner Volksbank Erkelenz, genutzt.

In der 9. Klasse findet im Deutsch- und im Englischunterricht eine sowohl vom Kernlehrplan als auch vom schulinternen Curriculum vorgeschriebene Unterrichtsreihe zu berufsorientierendem Informieren und Präsentieren sowie berufsbezogenem Sprechen und Schreiben statt. Insbesondere Vorstellungsgespräch, Bewerbungsschreiben und Lebenslauf werden eingeübt. Hierbei wird im Besonderen auf die Vermittlung von Sachkompetenzen hinsichtlich der Bedeutung von Qualifikationen für die Berufschancen auf dem Arbeitsmarkt eingegangen. Mit Hilfe von Informationsmaterialien der Arbeitsagentur stellen sich die SuS den Anforderungen im Verhältnis zu den eigenen Fähigkeiten der auf sie zukommenden Arbeitswelt. Die SuS wenden z. B. unterschiedliche Lesetechniken und –strategien an, analysieren Medien und Texte zum Themenfeld (Stellenausschreibungen, Werbung für einen Beruf). Zudem praktizieren sie auch subtiles Verstehen von Textspezialformen (z.B. aus dem Bereich der Wirtschaft).

 

3.2 Übergangsmanagement (Beratungsmöglichkeiten)

Um den SuS notwendige organisatorische Kenntnisse über die Oberstufe des Gymnasiums zu vermitteln, führt der Oberstufenkoordinator zusammen mit einem Schüler/einer Schülerin aus dem Jahrgang Q1 oder Q2 in den 9. Klassen eine Information zum Thema „Was erwartet mich in der Oberstufe?“ durch. Die Beteiligung des Oberstufenschülers stellt sicher, dass die Perspektive der „Betroffenen“ nicht zu kurz kommt.

Neu hinzugekommen ist das sogenannte von den Beratungslehrern der Mittel- und Oberstufe in enger Zusammenarbeit durchgeführte "Übergangsmanagement" . Hier werden mit den Beratungslehrern neben den allgemeinen Informationen zum Leistungs-, Arbeits- und Sozialverhalten der SuS auch individuelle und außerschulische Umstände besprochen, deren Entwicklung Auswirkungen auf die schulische Laufbahn und den vorgenommenen Abschluss des betroffenen SuS haben und zukünftig haben können.

 

3.3 Weitere Fächer

Im Differenzierungsunterricht des Faches Politik wird die Berufswahl noch einmal intensiver aufgearbeitet. Behandelt werden Themenkomplexe wie die Bedeutung von Arbeit und Beruf in der Gesellschaft, die Erwartungen an Schulabgänger, die Planung der Berufswahl und die Nutzung verschiedener Medien zur zielgerichteten Recherche für die Vorbereitung entsprechender Entscheidungen.

Auch in verschieden Projekten und Arbeitsgemeinschaften, wie z. B. In der Chemie-AG oder im Schulsanitätsdienst sowie bei der Durchführung von Exkursionen haben die Teilnehmer jahrgangsstufenübergreifend die Möglichkeit, berufskundliche und studienorientierende Erfahrungen zu machen.

 

3.4 Das Portfolio (KAOA-Standardelement)

Als ein Instrument zur Evaluation von individuellen Lernfortschritten, die im Zusammenhang der Berufsorientierung auch als Grundlage der Selbst- bzw. Fremdanalyse durch externe Partner dienen könnte, hat sich auch an Schulen die Portfolioarbeit durchgesetzt. Das Portfolio soll den SuS erstens helfen, die einzelnen Elemente der Berufsorientierung durch Schule und externe Partner zu sammeln und greifbar zu machen, zweitens soll es als Analyseinstrument dazu dienen, individuelle Lernschritte innerhalb der Orientierung auf die Berufs- bzw. Studienwahl festzustellen und zu reflektieren und drittens soll es als Möglichkeit verstanden werden, die Kompetenz Eigenverantwortung der SuS zu fördern.

Mit dem Berufswahlpass ist ein Instrument entwickelt worden, das diesen Anforderungen gerecht werden soll und somit ein Werkzeug für eine zeitgemäße Berufsorientierung sein soll. Ausgehend von einem Verständnis von Berufsorientierung als Bestandteil der individuellen Lebensplanung versteht sich der Berufswahlpass als Klammer um alle Aktivitäten und Angebote in diesem Bereich und gleichzeitig als Strukturgeber für den individuellen Orientierungsprozess. Beginnend vom Nachdenken über persönliche Interessen, Stärken und Fähigkeiten, über die Entwicklung von Zukunftsvorstellungen und die theoretische und praktische Annäherung an Berufsbilder, bis hin zur Planung des Übergangs von Schule in Arbeitsleben soll der Berufswahlpass als Arbeits- und Dokumentationsinstrument den SuS ab Klassenstufe 8 bis zum Verlassen der Schule begleiten.

 

3.5 Potenzialanalyse (KAOA-Standardelement)

Mit der Landesinitiative „Kein Abschluss ohne Anschluss“ sind verbindliche Standardelemente entwickelt worden, durch die im Sinne von Mindeststandards der systematische Prozess der Berufs- und Studienorientierung beginnend ab der Jahrgangsstufe 8 bis hinein in eine Ausbildung oder ein Studium bzw. alternative Anschlusswege definiert wird. Die Potenzialanalyse ist eine Stärken- und handlungsorientierte Analyse von Potenzialen. Jugendliche entdecken dabei auch unabhängig von geschlechtsspezifischen Rollenerwartungen ihre fachlichen, methodischen, sozialen und personalen Potenziale im Hinblick auf die Lebens- und Arbeitswelt. Sie baut auf die in schulischem Lernen gewonnen Erkenntnisse zu individuellen Stärken, Interessen und Lernpotenzialen auf und dient der Berufs- und Studienorientierung.

Berufliche Neigungen und Interessen der Jugendlichen können mithilfe wissenschaftlich anerkannter Fragebögen im Rahmen der Vorbereitung in Zusammenarbeit mit der Schule erfasst und ausgewertet werden. Die Potenzialanalyse greift vor allem auf handlungsorientierte Aufgaben zu beruflichen Tätigkeiten und praktischen Fertigkeiten zurück. Daher bilden Arbeitsproben den Schwerpunkt der eintägigen Durchführung im Umfang von mindestens sechs Stunden an einem außerschulischen Lernort (Bildungsträger, überbetriebliche Bildungsstätte) mit Bezug zu mindestens zehn verschiedenen Berufsfeldern. Die SuS erhalten Aufgaben, die sie einzeln oder in Kleingruppen bearbeiten, wobei Elemente aus Assessment- Verfahren exemplarisch zum Einsatz kommen können. Sie werden dabei von eigens geschultem Personal beobachtet und eingeschätzt (i. d. Regel ein/e Beobachter/in für je vier Jugendliche).

SuS erhalten in der Durchführung der Potenzialanalyse in den jeweiligen beruflichen Handlungssituationen aus der Sicht der außerschulischen Experten Rückmeldung zu ihren Möglichkeiten. Sie erfahren neue Perspektiven und Hinweise für ihre weitere Entwicklung. In schulischem Lernen entwickelte Prozesse der Selbstreflexion und des Abgleichs von Fremd- und Selbsteinschätzung werden so in einen neuen Kontext gestellt und erhalten vor dem Hintergrund beruflicher Anforderungen und Kompetenzerwartungen, die in konkreten Handlungssituationen erfahrbar gemacht werden, neue Anstöße. Diese sollen von der Schule im Rahmen der individuellen Förderung aufgegriffen und in der weiteren Gestaltung der schulischen Maßnahmen zur Berufs- und Studienorientierung der einzelnen Jugendlichen aufgegriffen und weitergeführt werden.

Die handlungsorientierten Aufgaben sind so zu gestalten, dass folgende Kategorien durch das außerschulische Personal beobachtbar werden:

  • Praktische und fachliche Potenziale: Grobmotorik, feinmotorische Handgeschicklichkeit, Textverständnis, Fähigkeit, Handlungsanweisungen umzusetzen und fachbezogenes Wissen praktisch anzuwenden. Das bedeutet: Sprachbeherrschung, rechnerisches Denken und räumliches Vorstellungsvermögen werden im Rahmen der handlungsorientierten Aufgaben zu beruflichen Tätigkeiten beobachtet. Das in der Schule vorhandene Wissen und die Selbsteinschätzung der Jugendlichen über ihre entsprechenden Potenziale soll mithilfe der Verhaltensbeobachtung im Rahmen der Potenzialanalyse erweitert und ergänzt werden.

  • Methodisches und kognitives Potenzial: Fähigkeit, strukturiert vorzugehen, Orientierung im Raum, Fähigkeit zur Sachanalyse, kreative Lösungsansätze

  • Arbeitshaltung: Konzentrationsfähigkeit, Sorgfalt, Bearbeitungsgeschwindigkeit, Ausdauer

  • Soziales Potenzial: Auffassungsvermögen, kommunikativer Anteil an Lösungsschritten bei Gruppenaufgaben, Fähigkeit zu vermitteln und zu kooperieren

  • Persönliches Potenzial: Motivation, Leistungsbereitschaft, Geduld

Als Bausteine eines umfassenden Konzepts schulischer Praxis der individuellen Förderung und der Berufs- und Studienorientierung dient die Potenzialanalyse der Klärung der Fragen „Wer bin ich, was kann ich gut, was interessiert mich und ist mir wichtig, wie lerne ich, wo brauche ich Unterstützung und besondere Lerngelegenheiten?“ und fundiert kontinuierliche schulische Förderung. Die Potenzialanalyse soll im „Berufswahlpass“ als Reflexionsinstrument verstanden und dokumentiert werden.

 

3.6 Berufsfelderkundung (KAOA-Standardelement)

An die Potenzialanalyse schließt sich ab Ende der 8. Klasse die Berufsfelderkundung an: Dabei lernen die Jugendlichen mindestens drei Berufsfelder in der Praxis kennen, die zu ihren Kompetenzen passen. Die Berufsfelderkundungen werden in der Schule intensiv vor- und nachbereitet. Unterschiedliche Unternehmen und Institutionen vom Handwerksbetrieb bis zur Hochschule ermöglichen Jugendlichen während der 8. Klasse einzeln oder in Gruppen Einblicke in berufliche Tätigkeiten, die für das jeweilige Berufsfeld typisch sind. Dabei sollen ausbildungserfahrene Personen und Auszubildende die SuS anleiten. Die Jugendlichen sind während eines Schultags im Unternehmen.

Die Gruppengröße richtet sich dabei nach den betrieblichen Gegebenheiten. Dabei entsprechen die rechtlichen und versicherungstechnischen Bestimmungen für Berufsfelderkundungen denen für Betriebspraktika. Im Berufswahlpass findet man zum Thema Berufsfelderkundung weitere Informationen

Die insgesamt dreimal durchgeführten Berufsfelderkundungstage sind spezielle eintägige Praktikumstage zum Ende der Jahrgangsstufe 8. Vorzugsweise soll die Berufsfelderkundung innerhalb der Region in Betrieben und Unternehmen nach Wahl der SuS erfolgen. Dabei suchen die SuS mit Unterstützung der Eltern und der vom Kreis Heinsberg im Internet frei zugänglichen Plattform für die BFE ein aus der Potentialanalyse ermitteltes Berufsfeld aus, nehmen Kontakt mit den jeweiligen Betrieben oder Institutionen auf und werden nach erfolgreicher Bewerbung einen von den Mitarbeitern begleiteten Arbeitstag (max. 6 Std.) in der Wirkungsstätte verbringen.

Selbstverständlich können zusätzlich oder (in Absprache) ersatzweise alternative berufsfeldbezogene Veranstaltungen besucht werden. Darunter fallen z. B.

  • Der Girls` Day und der Boys` Day

  • Der Erstinfotag – Tag der Berufsfelderkundung RWTH Aachen (14-16 Jahre)

  • Die Berufsinformationsgespräche des Rotary Clubs

Am Girls'Day öffnen Unternehmen, Betriebe und Hochschulen in ganz Deutschland ihre Türen für SuS ab der 5. Klasse. Die Mädchen lernen dort Ausbildungsberufe und Studiengänge in IT, Handwerk, Naturwissenschaften und Technik kennen, in denen Frauen bisher eher selten vertreten sind. Oder sie begegnen weiblichen Vorbildern in Führungspositionen aus Wirtschaft und Politik.

Am Girls'Day erleben die Teilnehmerinnen in Laboren, Büros und Werkstätten, wie spannend die Arbeit dort ist. In Workshops und bei Aktionen gewinnen die Mädchen Einblicke in den Alltag der Betriebe und erproben ihre Fähigkeiten praktisch. Sie erhalten direkte Antworten auf ihre Fragen und können erste Kontakte knüpfen.

Girls` Day

Um auch Jungen eine Gelegenheit zu geben, Berufe auszuprobieren, gibt es den Boys’Day. Jungen haben vielfältige Interessen und Stärken. Geht es um die Berufswahl, entscheiden sie sich jedoch oft für Berufe wie Kfz-Mechatroniker oder Industriemechaniker, die traditionell meist von Männern gewählt werden. Auch wenn das durchaus interessante Berufe sind, gibt es noch viele andere Berufsfelder, in denen männliche Fachkräfte und Bezugspersonen gesucht werden und sehr erwünscht sind. Zum Beispiel im sozialen, erzieherischen oder pflegerischen Bereich – hier werden viele Nachwuchskräfte gebraucht und Männer sind hier in der Regel sehr willkommen.

Neben der Berufserkundung können die SuS am Boys’Day auch an pädagogischen Workshops teilnehmen. Hier geht es beispielsweise um männliche Rollenbilder, die Vielfalt der Lebensentwürfe und um die Frage, ob das Modell des männlichen Alleinverdieners nicht längst überholt ist. In den Workshops können die Jungs auch ihre sozialen Kompetenzen wie Team- und Konfliktfähigkeit stärken.

Boys` Day

 

Inhaltlich hat der Erstinfotag an der RWTH Aachen hat ein auf die Jahrgangsstufe 8 abgestimmtes, umfassendes Informations- sowie Berufsfeld- und Studienfeldangebot im Programm. Berufsbilder können erkundet, Forschungsfelder ausprobiert und Angebote zu den verschiedenen Themen der Berufswelt wahrgenommen werden. Der Tag setzt in Verbindung mit den weiteren Standardelementen weitere Impulse für die spätere Wahl eines Berufes. Beispielsweise können beim Speed-Dating mit Studierenden oder im persönlichen Austausch an den Infoständen den Hochschulangehörigen, Studierenden und Auszubildenden Fragen gestellt werden, während in praxisorientierten Präsentationen oder bei externen Führungen praktische Einblicke in viele unterschiedliche Berufsbilder gewährt werden. Flankierend dazu gibt es eine Ausstellung oder Workshops zu Wissenschaft und Forschung.

http://www.rwth-aachen.de/cms/root/Studium/Vor-dem-Studium/Liste/Schnupperangebote_Infotage/~tfg/ErstInfoTag/">Erstinfotag RTWH Aachen

Der Rotary-Club Willich bietet im Verbund mit dem Rotary Club Heinsberg in der Veranstaltungsreihe RBI Rotary-Berufsinformationsgespräche“ an, Kompetenzen und Erfahrungen von Experten zusammenzuführen, um SuSn tiefere Einblicke in bestimmte Berufsfelder geben und über Aussichten und Karrieremöglichkeiten informieren zu können.

Die ehrenamtlichen Referenten kommen aus der Berufspraxis und sind in leitenden Positionen oder als Selbstständige tätig.Sie werden unterstützt von Fachleuten der Agentur für Arbeit sowie von Studenten bzw. Berufsanfängern, die insbesondere über die aktuellen Angebote und Zulassungssituationen an den Hochschulen berichten.

Durch die Kombination von Referenten aus Praxis, Berufsberatung und Studium werden umfassende Informationen über 60 Berufsfelder geboten, die individuelle Entscheidungen unterstützen und sicherer machen sollen. Die einzelnen Veranstaltungen sind auf ca. 1,5 bis 2 Stunden angelegt, wobei Referate und Diskussionen jeweils die Hälfte der angesetzten Zeit in Anspruch nehmen sollen. Die Referenten stehen auch nach der Veranstaltung für Einzelgespräche zur Verfügung.

Berufsinformationsgespräche Rotary Club

Für eine speziell an den Interessen der SuS ausgerichtete individuelle Orientierung können sie zudem bei Bedarf für den Besuch weiterer Hochschulinformationstage beurlaubt werden.

3.7 Die Anschlussvereinbarung (KAOA-Standardelement)

Mit den SuS der gymnasialen Oberstufe werden in einer auf Basis der erworbenen Erfahrungen Erkenntnisse durch die vorhergehenden Standardelemente dokumentierten Anschlussvereinbarung Perspektiven für die Aufnahme eines Studiums entwickelt oder alternative Ausbildungswege nach dem Abitur etwa durch Aufnahme einer Berufsausbildung oder eines späteren Dualen Studiums aufgezeigt.

Auf die Anschlussvereinbarung folgt eine statistische Erfassung einzelner Merkmale aus der Vereinbarung durch die SuS im Unterricht (EckO: Eckdaten Onlineerfassung zur Anschlussvereinbarung) und die anonyme Weitergabe dieser Daten zur Planung und Koordinierung von Anschlussangeboten an die Kommunale Koordinierungsstelle (KoKo) und das MAIS (Ministerium für Arbeit, Integration, Soziales des Landes Nordrhein-Westfalen).

 

3.8 Weitere Angebote und Veranstaltungen

 

3.8.1 Virtueller BiZ-Besuch

Im virtuellen Berufs-Informations-Zentrum – kurz BiZ – der Bundesagentur für Arbeit können sich die SuS der Jg. 9 selbst über alles rund um den Arbeitsmarkt, die Berufs- und Studienwahl, sowie die Stellensuche und Weiterbildung informieren und nach passenden Arbeits- und Ausbildungsplätzen oder Studienmöglichkeiten suchen. Das BiZ ist eine passende Anlaufstelle für alle SuS, die sich über das breit gefächerte Angebot von Arbeit, Beruf, Ausbildung und Studium sowie Bewerbung und Auslandsaufenthalte erkundigen möchten.

BiZ- Bundesagentur für Arbeit

 

3.8.2 Bewerbungstraining mit der Volksbank Erkelenz

Seit dem Jahr 2007 pflegen wir eine aktive Kooperation mit der Volksbank Erkelenz. Dabei betreuen Auszubildende unter der Leitung von Fachkräften des Personalwesens verschiedene Projekte und verbessern so ihre fachlichen, methodischen und sozialen Kompetenzen.

Die verschiedenen SuS lernen während der jeweils eintägigen Projekte den Umgang mit Geld, Methoden zur Bewerbung auf einen Ausbildungsplatz und die Aufgaben der Europäischen Zentralbank (EZB) kennen.

Im Bewerbertraining referieren die Auszubildenden über die Wahl des passenden Berufes, über die richtige Gestaltung einer Bewerbung bis hin zum Ablauf eines Vorstellungsgespräches.

Dabei wird mit den SuS interaktiv erarbeitet, bei welchen Stellen man Informationen zur Berufswahl erhält und wie man eine erfolgversprechende Bewerbung erstellt. Zudem wird das Verhalten während eines Vorstellungsgespräches durch Videos verdeutlicht. Durch verschiedene Rollenspiele haben die SuS außerdem die Gelegenheit, ihr Können zu den Themen Vorstellungsgespräch und Selbstvorstellung zu zeigen.

Volksbank Erkelenz

 

3.8.3 Arbeitsgemeinschaften

In unserem Angebot an Arbeitsgemeinschaften finden sich neben sportlichen Tätigkeitsfeldern auch Aktivitäten, die berufsorientiert sind, so z. B. der Schulsanitätsdienst, die Imkerei, und die die Literatur- und Theater-AGs, um nur einige zu nennen. Das CBG ist bemüht, die breite Palette an Arbeitsgemeinschaften zu erhalten und zu ergänzen.

AG-Angebote am CBG