Schüler bauen Wasserraketen

Zuletzt aktualisiert: 03 August 2018

Anlässlich des Finale des freestyle-physics Wettbewerbs haben Schülerinnen und Schüler des Cornelius-Burgh-Gymnasiums Wasserraketen aus Plastikflaschen gebaut. Ein Schülerbericht von Josefine Jacobs...

Am Freitag, den 06. Juli 2018, nahmen sieben Schülerinnen und Schüler des Cornelius-Burgh-Gymnasiums in drei Gruppen mit ihren selbstgebauten Wasserraketen und Abschussrampen am Finale des freestyle-physics Wettbewerbs der Universität Duisburg teil. Der Wettbewerb unter dem Thema Wasserraketen war der letzte Wettbewerbstag des freestyle-physics Finales, welches sich vom 02. Juli bis zum 06. Juli ereignete. Dabei stand jeder Wettbewerbstag unter einem anderen physikalischen Thema, bei dem es um die Optimierung eines bekannten Versuches unter Vorgaben ging.

Der Tag des Wettbewerbs startete um 9:00 Uhr am Bahnhof in Erkelenz, von welchem sich die Teilnehmerinnen und Teilnehmer sowie die begleitenden Lehrkräfte, Herr Berndsen und Herr von den Driesch, mit dem Zug nach Duisburg aufmachten. Während der Zugfahrt wurde dann noch einmal kontrolliert, ob jede Gruppe die Vorgaben, wie zum Beispiel die Verwendung von nur einer Plastikflasche, eingehalten hat und sich ausgetauscht wie die einzelnen Gruppen ihre Raketen optimiert haben, um das Ziel des Wettbewerbs, eine möglichst lange Flugzeit zu erzielen,  beispielsweise durch das Anbringen eines Fallschirmes, zu erreichen.

Am Universitätsgelände angekommen machte sich unter den Schülerinnen und Schülern Erstaunen angesichts der zahlreichen Konkurrenz breit. Denn auch wenn schon im Voraus des Wettbewerbs vermutet wurde, dass die Konkurrenz groß sein wird, waren einige die Schüler doch überrascht, mehrere Hundert Schülerinnen und Schüler anderer Schulen anzutreffen.

Nachdem jeder Gruppe an der Anmeldung einen Startzeitraum zugeordnet worden war, machten sich die Gruppen auch schon zum Startfeld auf, da alle teilnehmenden Gruppen des Cornelius-Burgh-Gymnasiums der ersten Startgruppe zugeordnet worden waren. Dort angekommen wuchs die Nervosität der Schülerinnen und Schüler erkennbar, da noch schnell Testversuche durch geführt wurden und an den Raketen letzte Verbesserungen vorgenommen wurden.

Mit dem Start des Wettbewerbs schlug diese Nervosität jedoch in Begeisterung und Staunen angesichts der ersten Raketen, die in die Luft schossen, um. Mit dem Aufruf der eigenen Startgruppe fiel der Fokus der Schülerinnen und Schüler allerdings wieder auf ihre Raketen und Abschussrampen, mit welchen sie sich zum Start auf machten. Während ein Schüler noch in letzter Sekunde improvisieren musste, da ein Bauteil der Abschussrampe verloren gegangen war, bereiteten die verbliebenen zwei Gruppen bereits den Start ihrer Rakete vor. Nachdem dann auch  ein passendes Ersatzteil gefunden war, konnte auch die letzte Gruppe des Cornelius-Burgh-Gymnasiums seine Rakete erfolgreich starten, wie auch die beiden Gruppen zuvor.

Nach der Mittagspause entschloss sich die Gruppe auch bei dem letzten der insgesamt drei Startzeiträume zu zugucken und sich mit anderen teilnehmenden Gruppen über die gemachten Erfahrungen auszutauschen.

Vor dem Antritt der Rückreise wurde es dann noch einmal spannend bei der Siegerehrung der Raketen, die am längsten in der Luft geblieben waren, so wie derer mit hervorstechendem Design oder besonderen Bauweisen der Rakete.

Und auch wenn leider keine Gruppe des Cornelius-Burgh-Gymnasiums einen Preis erzielen konnten, so waren sich doch alle Teilnehmerinnen und Teilnehmer darüber einig, dass es für sie ein erfolgreicher Tag war und sie auch nächstes Jahr wieder am Wettbewerb teilnehmen wollen. Der Tag hat allen Schülerinnen und Schülern sogar so viel Spaß bereitet, dass nun über die Gründung einer AG als Vorbereitung auf den Wettbewerb im nächsten Jahr nach gedacht wird.