Das FranceMobil am CBG

Zuletzt aktualisiert: 22 März 2018

Schüler des Cornelius-Burgh-Gymnasiums lernten durch den Besuch des France Mobil am 7. März das Nachbarland Frankreich mit Hand, Herz und Kopf kennen...

Der Besuch des France Mobil am CBG sollen Neugierde auf die französische Sprache und Kultur wecken!

Etwas mulmig zu Mute war den Schülern schon, als sie die Klasse betraten. Schließlich stand nun für eine dreiviertel Stunde ein ihnen unbekanntes Fach auf dem Stundenplan. Nachdem sich einer nach dem anderen gesetzt hatte, sollten sie sich mit der französischen Sprache beschäftigen. Und das obwohl keiner der Fünftklässler im Raum die Sprache auch nur ansatzweise beherrschte.

Am 7. März machte das FranceMobil wie die vergangenen Jahre einen Stopp im CBG, um die Schüler mit viel Witz, Esprit und Charme spielerisch für Sprache und Kultur des Nachbarlandes Frankreich zu begeistern. Im Kofferraum ihres ‚fahrenden Klassenzimmers‘ hatte die junge Muttersprachlerin Bénédicte Leude zahlreiche Materialien mitgebracht, die den Zugang zur neuen Sprache erleichtern sollten.

Als die Schüler dann in einem halbgeöffneten Stuhlkreis saßen, wurden die sie gleich mit einem beherzten „Bonjour“ überrumpelt, sodass sie nicht mehr anders konnten, als der fremden Sprache zu lauschen. Schnell waren die Schüler ganz bei der Sache und staunten nicht schlecht, dass sie viele Worte schon kannten. Schließlich klingen Worte, wie „chocolat“, „tomate“ oder „guitare“, ganz ähnlich wie ihre deutschen Verwandten, sodass sich jeder etwas darunter vorstellen konnte. Ebenso trug auf besondere Weise die Arbeit mit aktueller Pop-Musik dazu bei, die anfänglichen Hemmungen der Schüler beim Umgang mit der sehr schönen und doch so kompliziert klingenden Sprache zu nehmen.

Die jungen Lektoren des 2002 von der Robert-Bosch-Stiftung und der Französischen Botschaft in Berlin ins Leben gerufenen Programms „FranceMobil“ wollen, dass die jungen Schüler ein erstes Gefühl für die Sprache bekommen. Zudem sollen die ausgebildeten Lektoren des Programms als Botschafter ihres Mutterlandes den Schülern ein zeitgemäßes Frankreichbild vermitteln und Informationen zur Fremdsprachenwahl liefern. Denn der Zweck der Veranstaltung war es auch, möglichst viele Schüler der 5. und 7. Klassen dafür zu gewinnen, später die französische Sprache als Zweit- (neben Englisch) beziehungsweise Drittsprache (neben Latein) zu wählen.

Am Ende der Schnupperstunde hatten die Schüler auch Gelegenheit, noch einige Fragen an ihre Lektorin zu stellen. Mit diesen Eindrücken und Informationen im Gepäck liegt es nun an den Kindern, zu entscheiden, ob Französisch als zusätzliches Unterrichtsfach bald auf ihrem Stundenplan stehen wird.